Nachhaltigkeits-
bericht 2019

Auf dieser Seite finden Sie unseren Nachhaltigkeitsbericht für das Berichtsjahr 2019. Wir wenden dabei den Standard der Global Reporting Initiative (GRI) an.

Annika

Willkommen bei unserem ersten Nachhaltigkeitsbericht!

Philipp

Wir freuen uns über Feedback.

Highlights & Learnings

Kennzahlen sagen oft erst etwas aus, wenn man ihren Verlauf sieht. Dieser erste Bericht bildet den Startpunkt. Erstmals haben wir uns strukturiert mit den Auswirkungen unserer Organisation auf verschiedene Stakeholder und unsere Umwelt auseinandergesetzt. Es gab positive Aspekte, wie eine gerechte Gehaltsverteilung zwischen Männern und Frauen und einen repräsentativen Anteil an Frauen in Führungspositionen. Weniger erfreut waren wir über unseren Verbrauchsanteil an nicht-erneuerbaren Energien und den Umstand, dass Nachhaltigkeit bei unserer Lieferantenauswahl bisher kein Thema war. Auch das Bewusstsein, dass Nachhaltigkeitsaspekte Wettbewerbsvorteile in der Kundenakquise oder dem Anwerben und Halten von MitarbeiterInnen bringen können, reifte erst im Prozess der Berichtserstellung heran. Wir werden am Thema Nachhaltigkeit dranbleiben und unsere Corporate Social Responsibility, also unsere unternehmerische Verantwortung für unsere Umwelt, wahrnehmen.

Unser Nachhaltigkeitsbericht

50
GRI-Kennzahlen
3
Ökonomische Leistungsindikatoren
3
Ökologische Leistungsindikatoren
10
Soziale Leistungsindikatoren

Allgemeine Angaben

GRI 102

Organisationsprofil

LIMESODA Interactive Marketing GmbH

a) Wir sind eine Webagentur und servicieren Unternehmen als Dienstleister in den Bereichen Website & Apps, E-Commerce, Social Media Marketing und Online Marketing. Wir erbringen alle Dienstleistungen mit unserem fix angestellten Team. Outsourcing oder Leiharbeit ist nicht Teil unserer Geschäftsstrategie. Freelancer werden nur in Ausnahmefällen punktuell eingebunden.

b) Wir führen keine eigenen Marken. Im technischen Bereich setzen wir auf Open Source Software, wie die Systeme TYPO3, WordPress, WooCommerce oder Magento. Die eingesetzten Technologien und deren Status in unserer Strategie veröffentlichen wir in unserem Technologie-Radar. Unsere Tätigkeit ist nicht auf bestimmte Branchen beschränkt. Wir arbeiten nicht für politische Parteien.

Wir haben Büros in folgenden österreichischen Städten:  Wien, St. Pölten und Linz.

LIMESODA ist eine Kapitalgesellschaft in privater Hand. Zu den Eigentumsverhältnissen.

Unsere Dienstleistung ist nicht ortsgebunden. Die meisten unserer Kundinnen und Kunden haben ihren Sitz in Österreich. Wir betreuen aber auch Kunden aus dem EU-Ausland, der Schweiz und dem Rest der Welt.

Wir arbeiten für zahlreiche Branchen aus den Sektoren Landwirtschaft, Industrie und Dienstleistung, für den öffentlichen Sektor sowie für Non-Profit- und Nicht-Regierungsorganisationen.

Unsere Kunden sind immer Geschäftskunden. Für Private sind wir nur im Rahmen von Start-Ups, die in der Gründungsphase einen rechtlich einen privaten Status haben, tätig.

  • Angestellte nach Arbeitsvertrag
    • Angestellte: 45 (100%)
    • Arbeiter: 0 (0%)
    • Leiharbeiter: 0 (0%)
    • Freelancer: 0 (0%)
  • Angestellte nach Geschlecht
    • Männer: 35 (88%)
    • Frauen: 10 (12%)
    • Divers: 0 (0%)
  • Angestellte nach Arbeitszeit
    • Teilzeit: 16 (36%)
    • Vollzeit: 29 (64%)
  • Vollzeitäquivalent (VZE, FTE): 38

Die Datenerhebung erfolgt in der Personaldatenbank. Die beiden jeweils 3 Monate bezahlt tätigen Praktikantinnen und Praktikanten sind in der Auswertung aus Übersichtsgründen nicht berücksichtigt. Mitarbeiter, die unterjährig eingestellt wurden oder ausschieden, sind in den Zahlen enthalten.

Als Dienstleister ist die Lieferkette in unserem Geschäft nicht sehr komplex. Es gibt keine physischen Vorprodukte und keine Logistik für die Auslieferung.

  • Arten beauftragter Lieferanten
    • Hersteller von Open Source Software
    • Hersteller von proprietärer Software
    • Webhosting Serviceprovider
    • Anbieter von Internetwerbung
    • Bürovermieter
    • Hersteller von IT-Hardware
    • Hersteller von Büromaterial
    • Verkehrsmittel für Dienstreisen
  • Geschätzte Anzahl von Lieferanten: 400

Es kam im Berichtszeitraum zu keinen signifikanten Änderungen bei unseren Standorten, unserer Eigentümer- und Beteiligungsstruktur, unserer Lieferkette oder dem Standort von Lieferanten.

Wir planen operativ nach dem Vorsorgeprinzip. Im Risikomanagement berücksichtigen wir mögliche Umweltschäden. Da wir als Dienstleister keine physischen Produkte herstellen, bezieht sich diese Vorsorge vor allem auf unsere Bürostandorte und unser Verhalten.

Wir leben die Regeln folgender Initiativen:

  • Leitbetriebe Austria (seit 2019)
  • Netzwerk Betriebliche Gesundheitsförderung (erstmalige Verleihung BGF-Gütesiegel: 3.3.2016)

InitiativeseitZweckArt der Mitgliedschaft
Leitbetriebe Austria2019Stärkung des Standorts Österreichs, Vernetzung mit führenden UnternehmenZertifizierung
TYPO3Camp Vienna2018Support der Open Source CommunitySponsor
IAB Austria (Interactive Advertising Bureau)2017Vernetzung innerhalb der Branche, Weiterbildung, Mitarbeit in Arbeitsgruppendurch Beitritt
Netzwerk Betriebliche Gesundheitsförderung2016Verbesserung der betrieblichen GesundheitsförderungUnterzeichnung Charta und Zertifizierung
TYPO3-Association2016Support der Open Source CommunityFörderndes Mitglied (Silber Partner)
Magento-Meetup2012Support der Open Source CommunitySponsor
Wirtschaftskammer Österreich2002Unterstützung bei rechtlichen FragenPflichtmitgliedschaft

 

Pflichtmitgliedschaften

  • Wirtschaftskammer Österreich (seit 2002)

Strategie

Schon bei der Gründung von LIMESODA war das wirtschaftliche Fortkommen nicht unser einziges Ziel. Ein angenehmes Arbeitsklima oder partnerschaftliche Beziehungen zu unseren KundInnen und LieferantInnen waren uns schon zu dieser Zeit wichtig. Dennoch lag der Fokus auf uns selbst. Dies änderte sich und ändert sich immer noch im Zeitverlauf. Mit der Reife des Unternehmens rückt auch unsere Umwelt stärker in unseren Fokus. Große Umwälzungen wie der Klimawandel, die Finanzkrise, die Flüchtlingskrise oder die Corona-Pandemie führen dazu, die Auswirkungen unseres Handelns zu hinterfragen.

Heute lehnen wir Projekte ab, die nicht zu unseren Werten passen. Als Marketingorganisation haben wir es in der Hand, die richtigen Ideen zu unterstützen und die Mitarbeit an aus unserer Sicht falschen zu unterlassen. Es bleibt immer auch ein Abwägen mit wirtschaftlichen Erfordernissen, aber die Entscheidung für oder gegen kritische Projekte fällt bei uns nicht die Geschäftsführung, sondern unser Team.

Ein wichtiges Anliegen ist uns Wissenstransfer. Mehrere aus unserem Team unterrichten an zahlreichen Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen. Diese Tätigkeiten intensivieren wir mit jedem Jahr.

Wir beginnen auch unsere Lieferkette zu hinterfragen. Wo und bei wem entsteht die Wertschöpfung unserer Einkäufe? Welche Auswirkung hat die Beschaffung auf Menschen und Umwelt? Wie viel wiegen diese Bedenken im Vergleich zu Zeitaufwand und Preis der angekauften Produkte und Dienstleistungen? Hier wollen wir unseren Fußabdruck verkleinern.

Obwohl wir uns in manchen Bereichen schon lange engagieren, stehen wir erst am Anfang der Implementierung des Themas Nachhaltigkeit in einen strukturierten Prozess innerhalb unserer Organisation.

Wir wollen in den nächsten Jahren die wichtigsten Stakeholder einbeziehen, mehr Fokus gewinnen und strukturierter vorgehen.

Ein spannender Weg liegt vor uns.

Dr. Philipp Pfaller
Gesellschafter Geschäftsführer

Unser Verhalten als Organisation hat vor allem auf lokaler und regionaler Ebene Auswirkungen:

  1. Mit der Arbeitsbelastung unseres Teams beeinflussen wir auch das Wohlbefinden von vielen Kindern, Lebenspartnern und weiteren Angehörigen. Unser Ziel ist die Förderung einer guten Work-Life-Balance ohne Überstunden in Verbindung mit gutem Einkommen zu ermöglichen. Die Herausforderung dabei ist es, effizient genug zu Arbeiten, um wirtschaftliche ausreichend leistungsfähig zu sein.
  2. Mit unseren Projekten treiben wir die Digitalisierung in Österreich voran. Wir sehen dies als absolute Notwendigkeit, um am Standort Österreich im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Damit einher geht das Risiko, dass diese Maßnahmen zum Jobabbau führen. Ein Zeichen dafür ist die in Österreich schon länger auftretende strukturelle Arbeitslosigkeit, wo einander Fachkräftemangel und zahlreiche Arbeitslose gegenüber stehen. Aus unserer Sicht würde die Verzögerung von Digitalisierungsprozessen dieses Problem nur kurzfristig mildern. Langfristig würden Organisationen den notwendigen Wandel verschlafen und am Ende alle Arbeitsplätze dieser Organisationen verloren gehen. Die Lösung sehen wir in der Erschließung neuer Geschäftsfelder durch Organisationen im Wandel, die Ausbildung und Umschulung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Abbau von regelmäßig geleisteten Überstunden.
  3. Ein weiterer Aspekt bei unserer Projektarbeit ist die Prüfung, ob Projekte unseren moralischen und ethischen Grundsätzen entsprechen. Wir wollen die richtigen Projekte unterstützen und betreuen auch immer karitative Organisationen zu einem deutlich reduzierten Stundensatz. Bei der Ablehnung von Projekten besteht immer das Risiko eines wirtschaftlichen Schadens durch fehlende Auslastung. Wir nützen allfällig freie Ressourcen für Weiterbildung oder nehmen spannende Projekte günstiger an.
  4. Wir sehen große gesellschaftliche Chancen in Ausbildung und Wissenstransfer. Auf diesen wirken wir in Österreich mit unserer Lehrtätigkeit an zahlreichen Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen maßgeblich ein. Es besteht für uns das Risiko, dass unsere Studentinnen und Studenten später zu Konkurrenz werden. Allerdings sehen wir diese bei Weitem durch die Vorteile für die Gesellschaft, aber auch durch unsere eigenen Vorteile wie eine erhöhte Bekanntheit und die Wahrnehmung als attraktive Arbeitgeberin in der Digitalbranche überwogen.
  5. Beim Thema Beschaffung wollen wir Nutzungszyklen verlängern und gebrauchte Gegenstände weiterverkaufen oder -schenken, um insgesamt weniger zu konsumieren. Beginnend bei großen Lieferanten wollen wir diese auf ihren Umgang mit sozialen und Umwelt-Standards prüfen und dies bei der Lieferantenauswahl berücksichtigen.

Ethik und Integrität

Im Jahr 2019 entwickelten wir unser Leitbild. Dieses enthält unsere Werte, unsere Vision und unsere Mission. An der Entwicklung des Leitbildes waren die Geschäftsführung und das Team beteiligt. Wir verstehen diesen Prozess allerdings als fortlaufend. Evaluierungen und ggfls. Adaptierung und Weiterentwicklung sind auch künftig geplant.

Neben den drei Eigentümern von LIMESODA (Klaus Feiler, Bernd Pfeiffer und Philipp Pfaller) steht auch das gesamte Linienmanagement (unsere Teamleads) für Beratung hinsichtlich ethischem und gesetzeskonformen Verhalten und Integrität auf Organisationsebene zur Verfügung. Das Melden von Bedenken erfolgt auf demselben Weg.

Unernehmensführung

Unser oberstes Entscheidungsgremium bilden die drei Eigentümer Philipp Pfaller (Partner, CEO), Bernd Pfeiffer (Partner, Prokurist), Klaus Feiler (Partner, Prokurist). Die technische Leitung hat unser CTO Matthias Zeis. Neben einer Stabstelle für Organisationsentwicklung ist LIMESODA in agile Teams mit jeweils drei bis neun Personen gegliedert. Jedes Team verfügt über eine Führungskraft mit Linienverantwortung. Wichtige Entscheidungen werden im Kreis aller Führungskräfte und Stabstellen getroffen.

Einbindung von Stakeholdern

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Angehörige von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
  • Kundinnen und Kunden
  • Lieferantinnen und Lieferanten
  • Eigentümer

100% unserer Mitarbeiterinnnen und Mitarbeiter sind in einem Kollektivvertrag erfasst.

Die Definition der Stakeholder-Gruppen erfolgte im ersten Schritt durch ein Brainstorming der Geschäftsführung.

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Jährlich zwei Mitarbeitergespräche plus vierteljährliche Befragung
  • Angehörige von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: Derzeit noch keine Einbindung
  • Kundinnen und Kunden: Jährliche Kundenumfrage
  • Lieferantinnen und Lieferanten: Unregelmäßige Gespräche mit strategisch wichtigen Lieferanten
  • Eigentümer: Laufende Einbindung im Tagesgeschäft

  • Unsere jährliche Kundenumfrage ergab einen Net Promoter Score von 23. Eine weitere Verbesserung wird angestrebt. Als wichtigster Ansatzpunkt wurde eine aktive Kundenbetreuung mit engmaschiger Kommunikation identifiziert.
  • Der Net Promotor Score innerhalb unseres Teams lag bei 22. Hier bergen die interne Kommunikation und die Art der akquirierten Projekte Verbesserungspotential.
  • Zusammen mit der Wiener Gebietskrankenkasse erfolgte die anonyme Evaluierung von psychischen Belastungen am Arbeitsplatz für das gesamte Team. Das Ergebnis zeigte, dass die Belastung in allen Aspekten unter der Branchen-Benchmark liegt.
  • In den Gesprächen mit Lieferanten wurden vor allem der Wert langfristiger Partnerschaften und der beidseitige Wunsch nach möglichst frühzeitiger Einbindung bei Veränderungen thematisiert.

Vorgehensweise bei der Berichterstattung

Im Jahresabschluss ist die LIMESODA Interactive Marketing GmbH inklusive ihrer Büros enthalten.

Im ersten Schritt erfolgte eine Evaluierung aller Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen entlang unserer Wertschöpfungskette. Relevante SDGs wurden identifiziert:

Wertschöpfungsstufe

Positive
Auswirkungen verstärken
Negative
Auswirkungen reduzieren
Lieferanten (Beschaffung)-SDG 7, SDG 12, SDG 13
Kreation & Entwicklung (Produktion)SDG 5, SDG 8-

Legende:

  • SDG 5: Geschlechtergleichheit
  • SDG 7: Bezahlbare & saubere Energie
  • SDG 8: Menschenwürdige Arbeit & Wachstum
  • SDG 12: Nachhaltiger Konsum
  • SDG 13: Klimaschutz

Auf Basis dieser Einschätzung wurden die Anspruchsgruppen und wesentlichen Themen beschrieben:

AnspruchsgruppenInteresse am UnternehmenEinfluss auf
das Unternehmen
WichtigkeitQualität
des Kontakts
BeeinflussbarkeitEinstellung
zum Unternehmen
Dialog
MitarbeiterInnenhoch
Sicherer und gesunder Arbeitsplatz, faires Gehalt
hochhochgutmittelpositivpartnerschaftlich
KundInnenmittel
Es gibt viel Konkurrenz am Markt
mittelhochgutmittelpositivpartnerschaftlich
LieferantInnenmittel
Wir sind keine extrem wichtigen Kunden
mittelmittelgeringmittelneutraldurch Information

Ausgehend von diesen Informationen erfolgte die Auswahl der in diesem Bericht enthaltenen Aspekte.

Auf Basis der Prinzipien der Wesentlichkeit und der Einbindung der Stakeholder identifizierten wir die Themen

  • Marktpräsenz
  • Beschaffungspraktiken
  • Energie
  • Umweltbewertung der Lieferanten
  • Beschäftigte
  • Aus- und Weiterbildung
  • Diversität und Chancengleichheit
  • Schutz der Kundendaten
  • Sozioökonomische Compliance

Es erfolgte keine Neudarstellung gegenüber früheren Berichten.

Es erfolgte keine Änderung der Berichterstattung gegenüber früheren Berichten.

Kalenderjahr 2019 (= Geschäftsjahr 2019)

Kein früherer Bericht verfügbar.

Der Bericht wird jährlich erstellt.

Dieser Bericht wurde in Übereinstimmung mit den GRI‑Standards: Option ,Kern‘ erstellt.

Spezifische Angaben: Wirtschaftlich

GRI 200 Ökonomie

Marktpräsenz

Alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind einem Kollektivvertrag zugeordnet. Lehrlinge werden während ihrer Lehrzeit nach Kollektivvertrag entlohnt. Dasselbe gilt für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nach einem Pflichtpraktikum während ihrer Ausbildung weiterhin in Teilzeit bei uns beschäftigt bleiben. Alle anderen Postionen bezahlen wir bereits beim Einstieg in ein- bis zweistelligen Prozent über dem Kollektivvertrag. Es gibt an keiner Position geschlechstsspezifische Unterschiede in der Entlohnung.

Aufgrund unserer Unternehmesgröße verfügen wir unterhalb der Geschäftsführung über eine Führungsebene, unsere "Teamleads". 100% der Teamleads an allen Bürostandorten wurden in Österreich geboren und in Österreich gemeldet.

Beschaffungspraktiken

Alle unsere Büros befinden sich in Österreich. Der Firmensitz unserer Lieferanten verteilt sich auf folgende Regionen:

  • 45% Österreich
  • 7% Nachbarländer von Österreich
  • 45% restliche EU
  • 3% restliche Welt

Spezifische Angaben: Ökologisch

GRI 300 Ökologie

Energie

 Gesamtverbrauch
(MJ)
davon aus
nicht erneuerbaren
Quellen (MJ)
davon aus
erneuerbaren
Quellen (MJ)
Brennstoffverbrauch186.753181.5985.155
Stromverbrauch86.316-86.316
Verkaufte Energie---
Summe273.069181.59391.471
    

Berechnung:

  • MJ: Megajoule, 1 Megajoule = 1.000.000 Joule = 0,277778 kWh
  • Der Anteil erneuerbarer Energiequellen wurde den zum Tarif veröffentlichten Angaben der Energielieferanten entnommen
  • Sofern die Energie nicht direkt bezogen wurde, wurden die Tarifdaten über die Hausverwaltung erhoben
  • Es wurde keine Energie verkauft

Gesamtenergieverbrauch
(Brennstoffe + Strom)
MitarbeiterinnenEnergieintensitätsquotient
273.069 MJ426.502 MJ/Person

Berechnung:

  • MJ: Megajoule, 1 Megajoule = 1.000.000 Joule = 0,277778 kWh
  • Der Energieintensitätsquotient berücksichtigt ausschließlich den Energieverbrauch innerhalb der Organisation

Umweltbewertung der Lieferanten

Es erfolgte noch keine Überprüfung nach Umweltkriterien.

Spezifische Angaben: Gesellschaftlich

GRI 400 Soziales

Beschäftigte

KategorieGesamtEintritteRate EintritteAustritteRate Austritte
Frauen1119 %218 %
Männer3113 %26 %
unter 30 Jahre1417 %214 %
30 bis 50 Jahre2814 %27 %
über 50 Jahre000 %00 %
Summe4225 %410 %

Es gibt keine unterschiedliche Behandlung von vollzeit- und teilzeitbeschäftigten Angestellten. Sämtliche Lohnnebenleistungen (siehe unsere Karriereseite) sind unabhängig vom Beschäftigungsausmaß zugänglich.

KennzahlFrauenMännerGesamt
Angestellte mit Anspruch auf Elternzeit167
Angestellten, die Elternzeit in Anspruch genommen haben123
Gesamtzahl der Angestellten, die innerhalb des Berichtszeitraums nach Beendigung der Elternzeit an den Arbeitsplatz zurückgekehrt sind123
Gesamtzahl der Angestellten, die nach Beendigung der Elternzeit an den Arbeitsplatz zurückgekehrt sind und zwölf Monate nach ihrer Rückkehr noch beschäftigt waren112
Rückkehrrate an den Arbeitsplatz der Angestellten, die Elternzeit in Anspruch genommen haben100 %100 %100 %
Verbleibrate der Angestellten, die Elternzeit in Anspruch genommen haben100 %50 %67 %

 

Aus- und Weiterbildung

KategorieStundenPersonenStunden pro Person
Frauen1.13211103
Männer2.9923197
Führungskräfte270554
Angestellte3.85437104
Summe41244298

Schulung und Weiterbildung sind in unserer Branche unumgänglich. Entsprechend hat das Thema einen hohen Stellenwert. Zu den von uns durchgeführten Programmen zählen:

  1. Onboarding-Prozess für neue Teammitglieder
  2. Buddy-System für neue Teammitglieder
  3. LimeAcademys: Interne Schulungen zu Fachthemen oder internen Prozessen
  4. Externe Kurse und Zertifizierungen
  5. Beratung durch externe Organisationen
  6. Zertifizierungsprämien
  7. Intranet "LimeDoc" mit Unterlagen zum asynchronen Lernen
  8. Hackathons

Jedes Teammitglied verfügt über ein eigenes Zeitkonto für Aus- und Weiterbildung.

Alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (100%) erhalten mindestens zweimal pro Jahr eine Leistungsbeurteilung und ein Gespräch zur beruflichen Weiterentwicklung. Die beiden Gespräche, das Mitarbeitergespräch und das Mid-Year-Review, finden im Abstand von ungefähr 2 Monaten statt.

Diversität und Chancengleichheit

KategorieFührungskräfteAngestellte
Frauen22 %25 %
Männer78 %75 %
unter 30 Jahre0 %39 %
zwischen 30 und 50 Jahre100 %61 %
über 50 Jahre0 %0 %

GehaltFrauenMänner
Management96 %100 %
Angestellte102 %100 %

Das Grundgehalt ist kollektivvertraglich festgelegt und nicht von Geschlecht abhängig.

Schutz der Kundendaten

Sozioökonomische Compliance

Es gab keine Verhängung erheblicher Bußgelder oder nicht-monetäre Sanktionen aufgrund von Nichteinhaltung von Gesetzen und/oder Vorschriften im sozialen und wirtschaftlichen Bereich.

Externe Prüfung

Die Prüfung des Berichtsinhalts hinsichtlich aller Angaben mit Bezug zu Buchhaltung und Lohnverrechnung erfolgte durch

Mag. Mutz SteuerberatungsgmbH
Trappelgasse 4, 1040 Wien
https://mutz.at/

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