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Mobile friendly – Google bevorzugt responsive Webauftritte ab dem 21.4.2015

Es ist kein Geheimnis, dass Google seit Längerem damit beginnt, die mobile Optimierung einer Website als Rankingfaktor „mobile friendly“ in seinem organischen Suchergebnis einzusetzen. Ab dem 21.4.2015 geht Google einen Schritt weiter und bevorzugt mobil optimierte Websites gegenüber solchen, die es nicht sind.

Diese Änderung kommt nicht vollkommen aus heiterem Himmel. Bereits im Oktober letzten Jahres wurden die Webmaster-Richtlinien aktualisiert, dort wird eine dementsprechende Änderung des Indexierungs-Verhaltens angekündigt. Bisher emulierte Google alte, textbasierte Browser. In Zukunft nimmt der Google-Bot jedoch das Verhalten eines modernen Textbrowsers an, weshalb Google empfiehlt, beim Crawling Zugriff auf JavaScript-, CSS- und Bilddateien der Seite zu gewähren.

Ende Februar hat Google dann offiziell ankündigt, mobil-freundliche Websites in den Suchresultaten weltweit zum Stichtag 21.4.2015 signifikant besserzustellen. Wessen E-Mail in den Webmaster-Tools hinterlegt ist, dem dürfte zudem noch das Hinweis-Mail von Google unter dem Titel „Beheben Sie Probleme mit der mobilen Nutzerfreundlichkeit“ in diesem Zeitraum in Erinnerung sein, bei dem auf eventuelle Misstände auf der Website hingewiesen wurde.

Was versteht Google unter mobile friendly?

Wie schon erwähnt emuliert der Googlebot beim Crawling einen modernen Webbrowser. Google selbst bietet dazu verschiedene Tools an. Zunächst gibt es das PageSpeed-Tool, das die Website auf technische Aspekte hin überprüft. Zudem bietet Google einen „Mobile-Friendly Test„, bei dem gezeigt wird, wie sich die Website dem Google-Bot präsentiert. Unter anderem werden folgende Kriterien geprüft:

  1. Enthält die Website Flash-Technologie? Falls ja sollte diese auf HTML5 umgestellt werden.
  2. Gibt es einen Viewport? Nicht alle mobilen Geräte verwenden die selbe Auflösung. Damit das Layout auf möglichst vielen ansprechend aussieht und der User nicht horizontal scrollen muss, sollte der Darstellungsbereich durch die Nutzung von Viewports optimiert werden.
  3. Ist die Schriftgröße am Mobilgerät groß genug? Es reicht nicht aus, den Viewpoint so zu setzen, dass die gesamte Breite einer Website im Display eingepasst wird. Google achtet auch auf die Lesbarkeit und empfiehlt eine Basis-Schriftgröße von 16 CSS-Pixel.
  4. Ist genug Abstand zwischen den Touch-Elementen? Der Trend weg von Links, hin zu Buttons kommt nicht von ungefähr. Auf mobilen Geräten sind diese Call-to-Actions nicht nur gut sichtbar, es ist so auch genug Platz gewährleistet, damit die User nicht versehentlich woanders hinklicken. Google wäre nicht Google, wenn es nicht auch dafür eine Empfehlung veröffentlicht hätte.
  5. Lädt die Seite schnell und effizient? Es ist nicht immer notwendig, dass alle Inhalte sofort geladen werden. Falls doch, gibt es Tricks, welche die Performance dennoch gewährleisten.

Was passiert, wenn man die Website nicht bis zum Stichtag umstellt?

Keine Panik, falls Ihre Website bis zum Stichtag nicht alle Kriterien erfüllt. Sie verschwindet nicht vollständig aus dem Index. Ernst nehmen sollte man diesen Tag trotzdem! Google selbst spricht nicht explizit davon, es ist allerdings zu erwarten dass nicht mobil optimierte Websites im Ranking spürbar zurückfallen werden. Zudem erhalten mobil optimierte Websites das Label „Für Mobilgeräte“, was sie gegenüber anderen Seiten in den Suchergebnissen auf Smartphones zusätzlich hervorhebt.

Fazit: Wer die Umstellung auf ein mobil optimiertes Design bis jetzt verabsäumt hat, sollte diesen Umstand möglichst bald beben. Selbstverständlich stehen wir bei Fragen für eine kosteneffiziente Umsetzung (nicht immer ist ein kompletter Relaunch notwendig) mit Rat und Tat zur Verfügung.

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