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eSports Meetup #9 in Wien – Recap

Während es für manche bereits das neunte Meetup zum Thema eSports war, haben meine Kollegin Laura Peter und ich die Gelegenheit ergriffen und selbst einmal einen Blick auf den aktuellen Stand in der Szene geworfen. Das erste Meetup fand am 6.4.2016 statt und kann mittlerweile konstant über 60 Teilnehmer motivieren, weshalb die Organisatoren diesmal dankenswerter Weise Unterstützung bei der Location von A1, dem Organisator der A1 eSports League Österreich bekamen.

eSports Meetup #9 Networking vor den Vorträgen (Fotocredit: Cihan Kadir)

Community & Start-Up driven

Die Agenda war breit gefächert aber gut verteilt. Den Start machten Gastredner aus der Start-Up Szene, um ihre Projekte den interessierten Teilnehmern vorzustellen.

Agenda Setting am eSports Meetup #9 (Fotocredit: Cihan Kadir)

OWN3D.tv Streaming & Support

Auftakt bildete Lukas Popp von OWN3D in Vertretung für Thomas Rafelsberger. Nachdem die namensgebende Mutter der Streaming-Plattformen pleite ging, erwarb das Team die Domain und Markenrechte mit dem Ziel, der aufkeimenden Streaming-Popularität neue Wachstumsimpulse zukommen zu lassen. Das Geschäftsmodell ist sowohl B2C als auch B2B fokussiert und möchte neben Kreativleistungen wie Assets rund um den eigenen Streaming-Channel ein Netzwerk für interessierte Unternehmen in Zusammenarbeit mit Teams und Streamern/Influencern aufbauen. Das Team ist momentan 10 Personen stark. Man nutzte die Veranstaltung, um ein 24/7 Streaming anzukündigen, Details wurden aber noch nicht verraten.

Gleiches Programm, neue Gesichter: Herosphere

Nachdem wir bei unserem Blockchain Meetup bereits Bekanntschaft mit CEO Paul Polterauer machen durften, präsentierten diesmal Vladimier Garbeshkov (ehemaliger eSports Profispieler) und Constantin Utner ihre Plattform Herosphere. Mittlerweile haben sie ihr ICO mit Herocoin (basierend auf Ethereum) hinter sich gebracht und bieten nach eigenen Angaben 250.000 interessierten Spielern weltweit die Möglichkeit, User gegen User auf Matches zu den eSports Titeln: League of Legends, Counterstrike: Global Offensive, DotA2 und Overwatch zu wetten.

Gamers Academy

John Mörth und Marijo Popovic haben die Gelegenheit genutzt, um einen Ausblick auf ihre Ziele der als Magic the Gathering gestarteten Gaming Location in Bad Vöslau zu gewähren. Neben lokalen Turnieren auf hauseigenenen Rechnern stehen Public Viewing und der Aufbau und Support einer Teams im Fokus!

MeSports Social Network

Um von einem Facebook-Killer zu sprechen ist es wahrscheinlich ;) noch zu früh: das Projekt von Florian Weiss, der sich mit mesports.at bereits in der Testphase befindet. Er setzt dabei auf Aggregation und möchte relevante Plattformen mit eSport-Inhalten auf seinem Social Network verknüpfen, so dass für die User eine eSports-Timeline entsteht.

Alle Teilnehmer des eSports Meetups #09 (Fotocredit: Cihan Kadir)

Part 2: Recaps

Die zweite Hälfte der Vortragsreihe beinhaltete Rückblicke zu den jüngsten Events, zum einen das ESF – Electronic Sports Festival, das mit dem Veranstalter DocLX innerhalb kürzester Zeit geschafft hat, eine breite Medienaufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Bei der Gelegenheit wurde auch ein Ausblick auf das nächste Event vermittelt, das den Höhepunkt am Ende einer landesweit ausgetragenen Roadshow stellen soll.

Zahlen & Eindrücke zum ACC Masters of eSports (Fotocredit: Cihan Kadir)

Österreichs größter eSports Verein Austrian Force (mit über 250 Mitgliedern) zog im Anschluss Bilanz zu der ACC Masters of eSports der Austrian Comic Con, die sie als Turnierorganisatoren inklusive Livestreaming begleitet haben, gekrönt von Irina Kuntze, der Leiterin der A1 eSports League, welche die Gelegenheit nutzte, um der Community für die Unterstützung und Teilnahme zu danken. Für A1 war das Experiment ein voller Erfolg, weiter Aktivitäten sind fix budgetiert.

Das nächste Meetup findet voraussichtlich in knapp 2 Monaten statt, Details werden in der E-Sports Österreich Facebook Gruppe zu finden sein.

Fazit

Die Community in Österreich hat bei mir einen guten ersten Eindruck hinterlassen, Hut ab vor den Organisatoren und all jenen, die sich für das Thema in Österreich einsetzen. In der Vortragsreihe waren einige interessante Impulse zu erkennen, es bleibt aber spannend zu beobachten, ob sich die präsentierten Geschäftsideen durchsetzen können. Damit das Thema eSports in Österreich nachhaltig auf die Beine kommt ist definitiv noch Pionierarbeit notwendig. Mit dem Engagement von Bigplayern wie A1, Redbull und DocLX ist allerdings ordentlich Bewegung in die Sache gekommen. Wie schon in meinem letzten Blogpost umrissen stimmt die Reichweite und es bildet sich eine Zielgruppe, die für viele Unternehmen einen interessanten Zugang ermöglicht. Ein wichtiger nächster Schritt ist aus meiner Sicht eine inhaltliche Aufbereitung für Interessierte, die sich ganz neu für dem Thema eSports befassen wollen. Aktuell ist die Szene noch sehr unter sich und der Zugang für Neuankömmlinge schwerer, als er sein müsste. Man findet viel zu wenig Infos online, ohne bei Schlüsselfiguren nachzufragen. Aber das lässt sich ja zum Glück schnell ändern ;)

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