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End of Life für Magento 1 im Juni 2020

Magento hat angekündigt, den offiziellen Support mit Juni 2020 einzustellen (auch bekannt als „End of Life„). Wir erklären, was das bedeutet.

Was bedeutet „End of Life“?

Erst einmal zur Beruhigung: Ihr Magento-1-Shop wird damit nicht mit 1. Juli 2020 sein Leben aushauchen und aufhören zu funktionieren.

Sie müssen sich allerdings bewusst sein, dass Magento mit dem „End of Life“ keine offiziellen Sicherheits-Patches und Fehlerbehebungen mehr anbietet. In den Monaten und Jahren danach steigt damit das Risiko, dass jemand eine bisher unbekannte Lücke ausnützt und so Ihren Shop kompromittiert. Magento ist als weitverbreitete Software ein beliebtes Angriffsziel. Aufgrund der Komplexität der Software gibt es gezwungenermaßen Bugs, die unter Umständen auch ein Sicherheitsproblem darstellen.

Wer seinen Online-Shop ab Juli 2020 noch mit Magento 1 betreibt, muss daher besonderes Augenmerk auf präventive Sicherheitsmaßnahmen und proaktives Security-Monitoring legen. Das war immer schon wichtig. In Zeiten der DSGVO ist das Thema noch präsenter geworden.

Was hat Magento zum End of Life angekündigt?

Die offizielle Ankündigung zum End of Life umschreibt die Situation folgendermaßen:

We understand that many of our Magento 1 merchants need additional time to make the transition to newer versions of Magento. To that end, our software support policies ensure that those customers have the time and confidence to upgrade when it is right for their business. (…) While we’re committed to supporting the success of all merchants, the time to upgrade to Magento Commerce 2 is now.

Die Dokumente zur Software-Politik von Magento 1 Open Source und Magento 1 Commerce weisen aus, welche Versionen von Magento 1 bis Juni 2020 unterstützt werden:

  • Magento Open Source (ehem. Community Edition): 1.5 bis 1.9
  • Magento Commerce (ehem. Enterprise Edition): 1.13 bis 1.14

Alle älteren Versionen müssen auf eine dieser Ausgaben aktualisiert werden, um Sicherheitspatches zu erhalten.

Was ist nun zu tun?

Nicht in Panik verfallen aber sich damit beschäftigen, wie es weitergeht. Der Umstieg von Magento 1 auf Magento 2 ist kein simples Update, sondern als Relaunch zu sehen.

Das bedeutet zeitlichen und finanziellen Aufwand, aber auch Chancen: es gilt

  • den Shop zu modernisieren,
  • unnötige Altlasten zu entfernen und
  • sich auf das fokussieren, was Nutzen und Gewinn bringt.

Da Backend- und Frontend-Code aktualisiert werden müssen, bietet sich ein Facelift, das heißt eine Aktualisierung des Designs an. Neue Features und Konzepte können ebenfalls bereits mitbedacht werden. Wichtig ist ein gutes Konzept, sowohl für die Umsetzung als auch die Migration selbst.

Wir beraten Sie gerne dazu!

Weitere Informationen zum Thema „Migration von Magento 1 zu Magento 2“ finden Sie in meinem Blog basierend auf meiner Vortragsreihe aus dem Jahr 2016:

 

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Matthias Zeis

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