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Alles Logo? Tipps für dein neues Logo.

Die Entwicklung eines Logos kann ein sehr zeit- und kostenintensiver Prozess werden. Spätestens wenn große Unternehmen, politische Parteien oder staatliche Einrichtungen neue Logos oder Adaptierunge vorstellen, findet dazu meistens eine öffentliche Diskussion statt und Fragen, wie

werden gestellt und heiß diskutiert. Diese Fragen können pauschal kaum benantwortet werden.

Und dieser Artikel kratzt das Thema auch nur an. Wir haben jedoch, bei Interesse, einige weiterführende Links mit reingepackt.

Wie viel Arbeit wirklich hinter einem guten Logo Entwurf steckt, hat Toti in dieser Logo Case Study zusammengefasst.

Log(o)ische Tipps

Wir haben ein paar Einsteiger-Tipps für die Logo-Entwicklung zusammengestellt, die hoffentlich mithelfen, das Ergebnis zu verbessern. Egal ob als Auftraggeber, oder Logodesigner.

Wie immer: Je klarer das Briefing und Kriterien formuliert ist, desto besser das Ergebnis.

Die „Ich will ein Logo“ Methapher

Wenn ihr in ein Reisebüro geht und sagt „Ich will auf Urlaub fahren„, aber nicht definiert, wohin, wie lange, mit wem ihr fahren und wie viel ihr ausgeben wollt, wird sich das Reisebüro schwer tun.

So ähnlich läuft’s auch oft bei Logo und Designbriefings ab 😊

Was könnt ihr also tun, um das Briefing zu verbessern?

1. Die Planung vor dem Logo

Zuerst solltet ihr wissen, wie man euch, oder euer Unternehmen, euer Projekt wahrnehmen soll.

Seid ihr:

All diese „Charaktereigenschaften“ sollten nicht nur die Art eure Kommunikation in Blogposts und Kommentaren, sondern auch die Wahl eures Logos und eure Bildsprache beeinflussen.

Tipp bei Projekten mit mehren Personen:

2. Ein gutes Logo erzählt auch eine Geschichte.

Das Logo von BMW z.B. soll einen Propeller darstellen und geht zurück auf die Geschichte des Unternehmens als Hersteller von Flugzeug Motoren.

Die Geschichte unseres Firmennamens könnt ihr hier nachlesen, aber auch unser Logo hat etwas zu erzählen 😉

Wir merken uns Geschichten einfach besser. Durch Geschichten wird ein Unternehmen und ein Logo besonders und hebt sich ab.

Animationen und Bedeutungen

Animationen helfen hier wunderbar, wie diese Auflistung zeigt:
➡ https://digitalsynopsis.com/design/logos-explained-with-animations/

Hier noch eine sehr interessante Aufstellung über die „geheimen“ Bedeutungen von bekannten Markenlogos:
➡ https://digitalsynopsis.com/design/famous-brand-logos-hidden-meanings/

3. Logos entwickeln sich.

Ein gutes Logo darf sich entwickeln und verändern können. Alleine schon durch sich ständig ändernde technische Anforderungen:

Natürlich verändert sich auch der Geschmack. Ich sag nur „Schulterpolster und Frisuren der 80iger“.

Hier findet ihr die Entwicklung von bekannten Logos über die Zeit.
➡ https://www.hongkiat.com/blog/logo-evolution/


Das Google Logo im Laufe der Zeit. Hier sieht man schön den Trend weg von Verläufen, Schatten und ähnlichen Spielereien zu klaren, einfachen Formen.

4. Weniger ist mehr

Überladet eure Logos nicht. Genauso wie Poster, oder Flyer. Sonst wirkt ihr wie ein Billigladen und die User sind überfordert.

Hier ein wunderbares Beispiel, wo ein Grafiker bekannte Logos entrümpelt und vereinfacht hat:
➡ https://digitalsynopsis.com/design/minimalist-product-packaging-of-famous-brands/

Hand aufs Herz: Gibt es irgendwen, dem die Originalvariante am besten gefällt?

5. Auf die Größe kommt es an. Responsive Logos.

Logos müssen nicht nur auf Hauswänden und im Kino funktionieren. Auch als App Icon oder fuzzi, wuzzi als Favicon im Browser. Viele moderne Logos sind deshalb quadratisch, weil sie eben als Thumbnail auf Facebook, oder als App Icon sonst nicht gut sichtbar wären.

Wie eine Website, muss auch ein Logo „responsive“ (d.h. auf jeder Größe) funktionieren. Schaut euch mal diese Seite an und verkleinert das Browserfenster (am Desktop):

➡ http://responsivelogos.co.uk/

6. Farbe bekennen:

Über Farben, Bedeutung und Farbwelten gibt es sehr viel Material im Web. Hier ein sehr guter Artikel, der auch zeigt, wie bekannte Logos mit anderen Farben aussehen würden. Unterhaltsam.

➡ https://www.fraudoerr.de/index.php/logodesign/die-macht-der-farben-fuer-logos.html

Natürlich muss ein Logo auch schwarz/weiß funktionieren und auch auf einem billigen Drucker gut aussehen.
Die Druckkosten sollten auch nicht unterschätzt werden. Verläufe und Spezialfarben sind teuer.

Auch die Sichtbarkeit im Newsfeed auf diversen Plattformen sollte nicht unterschätzt werden. Ein künstlerisch wertvolles „hellgrau in weiß Logo“ ist einfach weniger sichtbar, als der knallige „Kollege“.

7. Logos sollten mehr dürfen.

Google hat es mit den Doodles vorgezeigt ➡ https://www.google.com/doodles und auch wir haben das mit unserem Logo versucht 😊. Die Zeiten der starren CI Richtlinien sind vorbei.

Wer erkennt alle Anspielungen? :)


Das LimeSoda Logo und Mickey Mouse

8. Die Schrift

Die richtige Schriftwahl ist essentiell. Für Logos. Für Poster. Für Überschriften.

Viele große Unternehmen haben eine eigene, unverkennbare Schrift entwickelt. Aber auch wer sich das nicht leisten kann, oder will, sollte hier genug Zeit investieren.

Hier gibt’s Anleitung zur Schriftwahl und eine Übersicht an Schrifttypen.

Inspiration und Präsentation

Wichtig: Achtet auch darauf, wie ihr das Logo präsentiert (bekommt). Eine Animation erklärt die Idee und geschicht und hebt euren Vorschlag ab. Was auch immer gut ankommt: Platziert das Logo (per Photoshop) auf Visitenkarten, Plakaten, etc.

Und: Erklärt immer, was ihr euch dabei gedacht habt. Das ist das Wichtigste!

Beispiele von Logo Animationen und Präsentationen

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