LimeSoda Blog

Alle Jahre wieder…

…spielen die Browser-Nutzungszahlen zu Weihnachten verrückt. Die Anteilsprozente von Firefox, Internet Explorer und Safari schlingen sich um die Gitternetzlinien wie Girlanden um Weihnachtsbäume und Punschstände.

… mobile Browser

Ein Blick auf unsere Webstatistiken zeigt für die Browser-Verteilung folgendes Bild:

Browseranteile im LS-Netzwerk zu Weihnachten 2013

Man merkt eindeutig, dass die Menschen rund um die Weihnachtsfeiertage aus dem Büro flüchten und von ihren Internet-Explorer-lastigen Arbeitsgeräten ablassen. Dann dominieren Smartphones, Tablets und die schicken Heim-PCs.

Das Resultat: statt dem Internet Explorer dominieren auf den von uns betreuten Websites Firefox, Safari (sogar kurz an der Spitze!) und Chrome. Auch der Android-Browser kann sich über kurzfristige Zuwächse freuen.

Was außerdem auffällt ist der Tiefflug, zu dem der Internet Explorer von 10.11. bis 15.12. ansetzt und der von einem starken Anstieg des Mozilla-Browsers begleitet wird. Wie kommt das zustande? Ganz ehrlich gesagt: ich weiß es nicht. Allerdings zieht sich dieser rote Faden durch die 193 Google-Analytics-Profile, welche wir in dem Zeitraum für unsere Analyse herangezogen haben.

… mobile Auflösungen

Das geänderte Nutzungsverhalten wirkt sich natürlich auf die Bildschirmauflösungen aus:

Bildschirmauflösungen im LS-Netzwerk zu Weihnachten 2013

Typische Desktop-Auflösungen wie 1920 x 1200, 1920 x 1080, 1680 x 1050 oder 1280 x 1024 gehen stark zurück. An ihre Stelle rücken mobile Auflösungen von Smartphones, Tablets und Netbooks/Laptops wie 1366 x 768, 768 x 1024, 1280 x 800 und 320 x 480.

Mehr als ein Fun Fact?

Im Prinzip erzähle ich hier nur eine kleine Anekdote, doch ich finde das spannend. Man sieht nämlich, dass sich hinter den nüchternen Zahlen oft mehr verbirgt. Das ganze Jahr über vegetieren die Browseranteile vor sich hin, in den Linien ist abgesehen von leichten Tendenzen kaum Bewegung.

Diese Mittelwerte setzen sich aber aus vielen unterschiedlichen Erlebnissituationen zusammen: die eine surft im Büro auf ihrem Arbeitsrechner, der andere wirft in der U-Bahn auf dem Heimweg einen schnellen Blick auf sein Smartphone, eine Dritte sitzt zuhause auf der Couch und nutzt ihr Tablet. Wenn z.B. durch soziale Ausnahmestände wie Weihnachten ein Faktor (Büro/Arbeit) wegfällt, werden Dinge sichtbar, auf die man durch normale Analysen von Wochentagen, Uhrzeiten und dergleichen nicht stößt. Und wenn man möchte kann man daraus natürlich ableiten, wie man genau zu dieser Zeit optimal seine KundInnen anspricht und erreicht. Aber das ist ein anderes Thema.

Noch keine Bewertungen.